Puzzle von Londji für offenes Spielen bei Littlies + mums

Was ist Open-Ended-Play (offenes Spielen)?

Open-Ended-Play, auf Deutsch offenes Spielen, ist ein Begriff, der im Zusammenhang mit hochwertigem Spielzeug immer wieder fällt. Aber was steckt dahinter, und warum ist es für die Entwicklung von Kindern so wertvoll? Hier eine verständliche Einordnung.

Was offenes Spielen bedeutet

Offenes Spielzeug hat kein festgelegtes Ziel und keine richtige oder falsche Art, damit zu spielen. Ein Stapel Holzscheiben, schlichte Bausteine oder lose Teile können alles Mögliche werden: ein Turm, eine Landschaft, Essen für die Puppe, Währung im Kaufladen. Das Kind bestimmt, was daraus wird. Das Gegenteil wäre Spielzeug mit nur einer Funktion, etwa ein Knopf, der ein Geräusch auslöst.

Warum das die Entwicklung fördert

  • Fantasie und Kreativität: Das Kind erfindet selbst, statt einer Vorgabe zu folgen.
  • Problemlösen: Wie wird der Turm stabil? Was passt zusammen? Solche Fragen löst das Kind eigenständig.
  • Sprache und Erzählen: Im freien Spiel entstehen Geschichten, das fördert den Wortschatz.
  • Konzentration: Kinder vertiefen sich oft lange, wenn sie selbst gestalten dürfen.
  • Langlebigkeit: Offenes Spielzeug wird nicht langweilig, weil es immer wieder neu bespielt werden kann, und wächst über Jahre mit.

Woran du offenes Spielzeug erkennst

Es ist meist schlicht gestaltet, häufig aus natürlichen Materialien, und lässt bewusst Raum. Lose Teile, Bausteine, Bögen, Schalen, Tierfiguren – alles, was sich frei kombinieren lässt. Je weniger das Spielzeug vorgibt, desto mehr darf das Kind hineinlegen. Klassische Beispiele sind Korkbausteine von Korko, Magnetbausteine von Connetix oder ein Hüttenbaukasten für die ganz grossen Bauprojekte. Der Gedanke ist eng verwandt mit dem Montessori-Ansatz, der ebenfalls auf selbstständiges Tun setzt.

Häufige Fragen

Ab welchem Alter ist offenes Spielen sinnvoll?

Von Anfang an. Schon Babys erkunden frei – wichtig ist nur, dass die Teile altersgerecht gross und sicher sind. Richtig aufblühen Kinder ab etwa 18 Monaten, wenn Bauen und Rollenspiel beginnen.

Braucht es dafür teures Spezialspielzeug?

Nein. Bausteine, Tücher, Schalen und Naturmaterialien reichen völlig. Entscheidend ist, dass das Material vielseitig ist – nicht, dass es viel kostet.

Mein Kind spielt lieber mit Funktionsspielzeug – ist das schlimm?

Nein, die Mischung macht es. Biete offenes Material einfach immer wieder an, am besten übersichtlich präsentiert. Oft braucht es nur einen Anfang, etwa einen ersten gebauten Turm.

Für offenes Spielen eignen sich besonders die Spielwelten von Grapat sowie Holzbausteine und alles aus unserer Kollektion Bauspiel – Material, das Kinder ohne feste Vorgaben immer wieder neu zusammensetzen können.

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